Die Autobiografie von Menelaos I. Grammatikopoulos (1916-1995) ist das Zeugnis eines griechisch-pontischen Migranten, dessen Familie von Trapezund nach Georgien geflohen ist (1918-1949) und später ins Kasachstan deportiert wurde (1949-1967). Es erzählt die Geschichte eines Mannes, der studierte, eine Familie gründete, kämpfte, schuf und in der Sowjetunion lebte, mit dem Traum, nach Griechenland zu kommen.
Grammatikopoulos liefert uns Belege für die Geschichte der siebenhüftigen Santa im Pontus und Berichte über die Bildung der griechischen Bevölkerung im Pontus und in Georgien. Gleichzeitig gibt er sein Zeugnis über das Leben des griechisch-pontischen Elements in der Sowjetunion ab. Ein Element, das Beständigkeit, Dynamik und Kohäsion zeigt, unabhängig von dem Grad seiner Integration oder Nicht-Integration in die lokale Gesellschaft.
Durch die Erzählung seines Alltags bringt er lebendige Bilder aus erster Hand über die Lebensbedingungen und Lebensweisen der einheimischen Bevölkerung sowohl in den Städten Georgiens als auch in den Steppen Kasachstans während der Sowjetunion. Bilder, die der Leser nur schwer in offiziellen Dokumenten und Berichten finden kann.
Die Autobiografie von Grammatikopoulos, in seinem eigenen Stil und in seiner persönlichen Schreibe, ist ein weiteres Mosaiksteinchen im Bild des kleinasiatischen Hellenismus und im weiteren Bild des griechischen Diaspora.
Hersteller
- Verleger
- Gutenberg
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Georgien - Kasachstan: 1916-1967
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 387
- Veröffentlichungsdatum
- 1/2008
- Tastaturen
- Zeugnis
- Zeitraum
- Flüchtlinge, Migranten, Soziale Themen
- Veröffentlichungsdatum
- 2008
- Abmessungen
- 16x22 cm
- ISBN-13
- 9789600111774
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