Wenn man den entscheidenden Kern der solomoschen Poesie bestimmen muss, wird eine grenzwertige Prüfung an der Schnittstelle von Leben und Tod vorgeschlagen. Es handelt sich dabei jedoch weder um eine tierliebe noch um eine todessüchtige Poesie.
Ihre Subjekte (individuell und kollektiv) erfahren (und werden geprüft in) einer unteilbaren doppelten Erfahrung, in der Leben und Tod sich begegnen und abwechseln, historisch und existenziell, im Höhepunkt des gegenseitigen Erkennens und der Offenbarung. In diesem Höhepunkt formt sich das Gedicht und formt auch den Dichter.
Inzwischen tauchen im Inneren der sich entwickelnden solomoschen Poesie beispielhafte poetische Idole auf: der Kreter, der Kriegsführer und der Haltlose der Freiheitsbelagerten, der Junge im Porfyra.
Es gibt Dichter und Gedichte, die mehr auf die Erregung der Sinne und Gefühle setzen. Der Solomos zielt, indem er Sinne und Gefühle umwandelt, letztlich auf die intellektuelle (einfacher gesagt: geistige) Erregung, die natürlich nicht rational ist. In dieser Hinsicht stellt er einen einzigartigen Fall in unseren Schriftstellerei dar, vielleicht mit der Ausnahme des Kavafis.
Hersteller
- Autor
- Dimitris N. Maronitis
- Verleger
- Patakis
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 121
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2007
- Tastaturen
- Biografie
- Eigenschaft
- Autoren, Künstler
- Veröffentlichungsdatum
- 2007
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789601625652
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