Welche Rolle spielte die doppelte Herkunft von Nicolas Sarkozy aus Ungarn und Thessaloniki bei der Formung seiner politischen Identität? Und warum identifiziert er sich in seiner ersten Rede nach seiner Wahl zum Präsidenten der Französischen Republik als Sohn eines Ungarin und Enkel eines Griechen?
Die Erzählung der Familiengeschichte des französischen Präsidenten gleicht einem Roman. Ein Roman, der über vier Jahrhunderte in Europa verläuft, mit den heldenhaften Erzählern Großvater, dem in Thessaloniki geborenen Arzt Beniko Mallah, und dem Vater, dem ungarischen Werbefachmann Pal Sarkozy (Pal Sarkozy de Nagy Bosca).
Die Mallahs, seine Vorfahren mütterlicherseits, lebten seit dem 16. Jahrhundert in Thessaloniki und waren prominente Mitglieder der Israelitischen Gemeinde, dieser großen sephardischen Metropole der Balkanregion. Sie waren Rabbiner, Juweliere, Journalisten und Politiker. Die Familie Mallah stellte einen Senator mit der Liberal Party von Eleftherios Venizelos und einen Abgeordneten mit der Partei von Dimitrios Gounaris.
Die Sarkozys waren ungarische Adelige und Krieger, die sich dem Osmanischen Reich widersetzten. Die Vereinigung dieser beiden Welten vor dem Hintergrund des Nachkriegsparis der 1950er Jahre brachte viele Jahrzehnte später einen Präsidenten für Frankreich hervor.
Diese jahrhundertealte und faszinierende Geschichte wird auf den Seiten des Buches `Ich, der Enkel eines Griechen` beschrieben.
Hersteller
- Autoren
- Georgios Ol. Anastasiadis, Leon Nar, CHristos Raptis, Leon Nar
- Verleger
- Ekdoseis Kastanioti
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Thessaloniki von Nicolas Sarkozy
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 222
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2007
- Tastaturen
- Biografie
- Eigenschaft
- Politiker
- Veröffentlichungsdatum
- 2007
- Abmessungen
- 13x22 cm
- ISBN-13
- 9789600346312
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