«Ψάλλοντές σου τὸν τόκον» preisen wir dich, Gottesgebärerin. Wie kann aber unser Psalm, meine heilige Jungfrau, zu dir gelangen und von dir gehört werden? Vielleicht geben uns unsere Wörterbücher die Antwort auf diese Frage.
Dort lesen wir, dass «ψάλλω» auch «die Saite eines Bogens spannen, dehnen, ziehen und erklingen lassen» bedeutet. Es ist offensichtlich, dass die Psalter in den ersten Jahren des Christentums wussten, wie man die Saite des Bogens spannt und ihre Hymnen an die Allheilige Gottesgebärerin laut und mit Glauben erklingen lässt.
Wir jedoch wissen es nicht und zweifeln, ob wir bereit sind, es zu erkennen. Dennoch wünschen wir uns, den Bogen unseres Wortes auszuprobieren, und manchmal fühlen wir uns entschlossen, zu spannen, zu dehnen, zu ziehen und die Saite in dem kleinen Umfeld erklingen zu lassen, das unsere unbeholfenen Pfeile erreichen können.
In uns, trotz aller Zweifel, die uns plagen, hat sich ein Glaube gefestigt, dass unser eigener Bogen von niemand anderem gehalten werden kann. Jede Epoche hat ihren eigenen Philoctetes und jeder «Bogenschütze» seine kleinen und großen Geheimnisse.
Lassen wir uns daher nicht in der Sicherheit unserer Einsamkeit treiben und folgen wir unseren Gefährten. Wir halten den Bogen unseres eigenen Lebens in unseren Händen und hören bereits die Ruder im schäumenden Meer erklingen.
Hersteller
- Autor
- Ioannis Panoutsopoulos
- Verleger
- Topos
- Untertitel
- Poetische Paarung der Grüße im Neugriechischen
- Motiv
- Psalmengesänge, Grüße, Theologie & Dogma
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 104
- Sprache
- Griechisch
- Veröffentlichungsdatum
- 4/2017
- Veröffentlichungsdatum
- 2017
- Abmessungen
- 15x23 cm
- Taschenformat
- Nein
- ISBN-13
- 9789604992287
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