Seit der Bildungsreform von 1964, in deren Verlauf der Zugang zur Hochschulbildung direkt mit der Sekundarschulbildung verbunden wurde, bis heute ist das einzige, vielleicht, Gebiet politischer Konvergenz und Übereinstimmung die monotone Wiederholung der Erklärung über die Notwendigkeit einer sofortigen Änderung des Verfahrens für die Zulassung von Abiturienten zur Hochschulbildung.
In dieser langen Zeit wird ein öffentlicher politischer Diskurs über das Thema des Zugangs zur Hochschulbildung formuliert, der allmählich klare und erkennbare Merkmale annimmt, die sich in bestimmten „Gemeinplätzen“ widerspiegeln. In dieser Studie werden diese „Gemeinplätze“ im öffentlichen politischen Diskurs analysiert und hervorgehoben, mit dem Ziel, nicht so sehr ihre Aufzeichnung als vielmehr die Interpretation dieser eigentümlichen „politischen Einigkeit“ als bewusste politische Wahl zu erfassen.
In einem solchen Umfeld scheinen die jeweiligen politischen Führungen in den letzten vierzig und mehr Jahren zunächst, auf rhetorischer Ebene, von reformerischem Elan erfüllt zu sein, aber allmählich beschränken sie sich auch durch die „Nutzung nationaler Konsenzen“ auf technische Regelungen und Änderungen, die nicht nur das Zugangssystem nicht berühren, sondern durch dieses letztlich die dominante Rolle des Systems als Kontrollmechanismus und „Vorregierung“ des Bildungssystems legitimieren.
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- Autor
- Kostas Agelakos
- Verleger
- Metaichmio
- Tastaturen
- Bildungswissenschaft
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Die unerträgliche Wiederholung und die unerträgliche Frivolität des öffentlichen politischen Diskurses und der Debatte
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 272
- Veröffentlichungsdatum
- 6/2017
- Veröffentlichungsdatum
- 2017
- Abmessungen
- 21x14 cm
- Auszeichnung
- -
- ISBN-13
- 9786180311341
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