Für einige ist die Aussicht auf sino-amerikanische Beziehungen in einer "Thukydideischen Falle" gefangen. Für andere in einer kantischen Perspektive. Eines ist sicher. Die Zukunft der sino-amerikanischen Beziehungen ist eine der größten Herausforderungen sowohl für die aktuelle Politik als auch für die Theorie der internationalen Beziehungen. Eine Theorie, die doppelte Kritik erhält. Einerseits aufgrund ihrer Tendenz, immer abstrakter zu werden. Andererseits aufgrund ihrer Unfähigkeit, vorhersagende Werkzeuge zu entwickeln. Das Buch argumentiert, dass das Problem der Theorie anderswo liegt: im erklärerischen Monismus, den sie annimmt und in Begriffen analytischer "Voreingenommenheit" zum Ausdruck bringt. Darüber hinaus ist es ein gesundes Phänomen, sich von politischem Handeln zu distanzieren, während die Verfolgung einer vorhersagenden Wissenschaft der internationalen Beziehungen (so faszinierend sie auch sein mag) die Politik entpolitisiert. Nach einer analytischen Kartierung theoretischer Projektionen in der sino-amerikanischen Herausforderung schließt das Buch mit einer Paraphrase einer zeitlosen Lektion von Hans Morgenthau: Die Fähigkeit, internationale Politik zu analysieren, erfordert nicht die treue Anwendung eines mechanistischen Modells, sondern die Weisheit und Demut eines authentischen Denkers.
Hersteller
- Autoren
- Andreas Gofas, Nikolaos Tzifakis
- Verleger
- Pedio
- Untertitel
- Die amerikanisch-chinesische Herausforderung
- Anzahl der Seiten
- 184
- Veröffentlichungsdatum
- 02/06/2017
- Veröffentlichungsdatum
- 2017
- Abmessungen
- 17x24 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- ISBN-13
- 9789605469030
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