Das Lager von Haidari, das Haidari – wie es im Bewusstsein unseres Volkes bleibt – war für die Nazi-Besatzer in der Zeit der Besatzung nicht nur ein Gefängnis für Geiseln; noch ein Ort, von dem aus die Faschisten einfach Menschen sammeln konnten, um sie zur Hinrichtung zu führen.
Es war – wie der selbst Themos Kornaros in seinem ergreifenden Bericht zu Recht behauptet – ein verbissener Kampf darum, wer die Seele des Verurteilten, die Seele des Volkes gewinnen würde. Die Verurteilten, obwohl der Tod ihnen jederzeit auflauern konnte, hatten folgendes Ziel, welches in erster Linie vom Raum 1 des 3. Blocks des Lagers ausgehen sollte, vom Block der eingesperrten kommunistischen Akroanaplioten, die die Metaxas-Diktatur den Nazi-Besatzern übergeben hatte: Unverminderter Wille, intakte Persönlichkeit, Stärkung der Widerstandskraft des Verurteilten!
So fühlten sich die Verurteilten, als würden sie an der größten Schlacht der Weltgeschichte teilnehmen: Der Geschichte des Lebens, denn dort würden sie dem Tod gegenübertreten, nicht als seine Sklaven, sondern als verächtliche Gegner.
Und tatsächlich gelang es den Gefangenen von Haidari, allen voran den 200 kommunistischen Helden des Volkes, die die faschistischen Besatzer am 1. Mai 1944 im Schießstand von Kaisariani hinrichteten. Kornaros widmet einen bedeutenden Teil dieses spezifischen Werkes dieser Hinrichtung, indem er einen unbekannten Aspekt der breiten Öffentlichkeit offenbart: Wie die Bekanntgabe seitens des Lagerkommandanten über die kommunistischen Gefangenen, die hingerichtet werden sollten, stattfand, die Haltung der 200 unter der Führung von Napoleon Soukatzidis und wie die anderen Gefangenen auf die Bekanntgabe und anschließend auf die Nachrichten reagierten, die sie bezüglich des Ablaufs der Hinrichtung an dem martyrischen Ort des Schießstandes erhielten.
Dort mussten selbst die SS sich der Würde beugen, mit der die 200 dem Tod gegenübertraten. Das "Testament", das die 200 ihren Mitgefangenen hinterließen, lautete: "Der Kämpfer ist Wächter der menschlichen Errungenschaften und frontaler Soldat, an vorderster Front für die neuen Errungenschaften ... Genossen ... haltet die Freiheit fest, die wir mit so viel Blut und so viel Schmerz erkämpft haben."
In Kornaros’ Werk über das Lager von Haidari fehlt das letzte Kapitel mit dem Titel: "Das Testament der Helden", das, wie der Autor selbst angibt, in einer Untersuchung verloren ging. Kornaros hat es absichtlich nicht neu verfasst, um seinen Lesern das ewige Unrecht des Regimes der Kollaborateure, das die Deutschen abgelöst hat, in Erinnerung zu rufen, welches sie sogar übertraf.
Hersteller
- Autor
- THemos Kornaros
- Verleger
- Sygchroni Epochi
- Skroutz Buchpreise 2025
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- Zeugnis
- Motiv
- Neuere und moderne Griechenland, Wissenschaft der Geschichte
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 240
- Veröffentlichungsdatum
- 6/2017
- Veröffentlichungsdatum
- 2017
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789604512485
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