Seit der Zeit, als Simonides von Keos, wie es Plutarch überlieferte, sagte, dass die Malerei stille Poesie ist und die Poesie sprechendes Bild („Simonides nennt die Malerei stille Poesie, die Poesie jedoch sprechende Malerei“), gibt es unterschiedliche Praktiken des theoretischen und kritischen Diskurses (philosophischen, ästhetischen, literarischen und bildlichen Inhalts), sowie die künstlerischen Praktiken der Literatur und der Malerei selbst, die Bedeutungen verankern (die Welt der menschlichen Erfahrung der Zeit) und Prozesse künstlerischer Gestaltbildung, aufgrund derer die Eigenheiten von Literatur und Malerei konvergieren und verbunden werden können.
Der vorliegende Ansatz richtet sich auf den Horizont der interpretativen Untersuchung der oben genannten -interdisziplinären- Gestaltbildung durch die Linse der begrifflichen, ästhetischen und künstlerischen Kategorie der (Re)Präsentation.
Hier werden systematisch vier Beispiele hervorgehoben und analysiert, die bis heute eine kontinuierliche Präsenz und Gültigkeit in der Geschichte der westlichen Kulturszene haben, von denen jede ein spezifisches Feld für die Konvergenz und Verbindung von Literatur und Malerei definiert: das Beispiel der Ähnlichkeit, das Beispiel der Nachahmung, das Beispiel des Absoluten und das Beispiel der Gegenwart.
Hersteller
- Autor
- Dimitris Agelatos
- Verleger
- Gutenberg
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Zu einer Interpretation der interkünstlerischen (Wieder-)Aufführung
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 752
- Veröffentlichungsdatum
- 7/2017
- Veröffentlichungsdatum
- 2017
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 17x24 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Ja
- Themen
- Theorie & Kunstgeschichte
- ISBN-13
- 9789600118834
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