Die Regierungszeit des byzantinischen Kaisers Basileios II. (976-1025), des langlebigsten aller byzantinischen Kaiser, wird als eine "Goldene Ära" für das Reich betrachtet, da in dieser Zeit die Annexion Bulgariens stattfand. Dies, wie wir aus der Tradition wissen, geschah durch einen langen und blutigen Krieg, während dessen Basileios den Beinamen "Bulgarenkiller" erhielt.
In dieser neuen Studie argumentiert Paul Stevenson, dass keiner der Mythen um die Figur Basileios’ eine Grundlage der Wahrheit hat. Im Gegenteil, Basileios kämpfte nur sporadisch auf dem Balkan und betrachtete diese Region, wie auch seine Vorgänger, als weniger attraktiv im Vergleich zum Osten.
Darüber hinaus entstand sein Ruf als "Bulgarenkiller" anderthalb Jahrhunderte später, als Ergebnis des kriegerischen Eifers, den ein Reich mit der Struktur des Byzantinischen notwendig haben musste. Doch dieser Beiname sollte zu einem anregenden nationalen Element für die Byzantiner werden.
Während der osmanischen Herrschaft wurde Basileios vergessen, trat jedoch wieder ins Rampenlicht, als die Griechen kämpften, um einen modernen Nationalstaat zu gründen. Während die griechischen Intellektuellen und Politiker das Byzantinische in ihre griechische Vergangenheit integrierten, wurde der "Bulgarenkiller" zu einem Symbol während des Makedonischen Krieges (1904-08) und der Balkankriege (1912-13).
Hersteller
- Autor
- Paul Stephenson
- Verleger
- Enalios
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- Allgemeine Geschichte
- Motiv
- Osmanische Herrschaft, Byzanz, Wissenschaft der Geschichte
- Zeitraum
- Osmanische Periode
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 316
- Veröffentlichungsdatum
- 2/2007
- Veröffentlichungsdatum
- 2007
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789605362539
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