In einer Auseinandersetzung mit der Theorie des „Kampfes der Kulturen“ schlägt Bulliet eine neue Lesart der Geschichte vor, die die Kluft zwischen Islam und Westen überbrückt, indem er argumentiert, dass beide Seiten besser im Rahmen einer einheitlichen islamisch-christlichen Kultur verstanden werden können.
Über die gemeinsamen textlichen Wurzeln und einen gemeinsamen kulturellen Hintergrund hinaus haben die Zwillingsgesellschaften parallele Bahnen in geografisch benachbarten Regionen eingeschlagen, ähnliche Entwicklungsstufen durchlaufen und ähnliche innere Probleme bewältigt, auf die sie mit nicht unvereinbaren Ansätzen reagierten.
Seit 1500 und nach der Ansammlung der Abweichungen und unter dem Druck zufälliger historischer Ereignisse trennten sich ihre Wege - die Idee jedoch eines gemeinsamen Erbes, stets präsent, ermöglicht es uns, die Perspektive einer Versöhnung zu imaginieren.
(. . .) [Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Richard W. Bulliet
- Verleger
- Ekdoseis tou Eikostou Protou
- Ursprünglicher Titel
- Der Fall für die islamisch-christliche Zivilisation
- Übersetzung
- Fotis Terzakis
- Untertitel
- Ein Vorschlag
- Motiv
- Theologie & Dogma
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 250
- Sprache
- Griechisch
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2006
- Veröffentlichungsdatum
- 2006
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Taschenformat
- Nein
- ISBN-13
- 9789608219465
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