Das Narrativ der Nachkriegszeit erinnert an einen Thriller. Die Franzosen würden es als „dunkel“ oder „hart“ bezeichnen. Daher kann es kein Happy End geben. Es beginnt hell, dann wird es dunkel, und es folgt die tiefe Nacht der Krise.
Zunächst leitet Konstantinos Karamanlis einen demokratischen Übergang ein, der zum Vorbild für andere Länder jenseits unseres Kontinents wird. Doch hier enden die guten Nachrichten. Griechenland gelangt nun in die Hände einer alten Generation von Politikern, die vor der abscheulichen Diktatur dominierte. Das politische Leben wird nicht erneuert.
Karamanlis überlässt die ND ihrem schlechten Selbst. Andreas Papandreou, der talentierteste unter den Politikern, erweist sich als Populist und bringt die Wirtschaft aus der Bahn. Mitsotakis ist unzulänglich und rückständig. Simitis und Kostas Karamanlis sind verlorene Chancen. In der Krise ist Giorgos Papandreou unabwendbar.
Samara, ein Politiker anderer Zeiten, scheitert. Tsipras versucht, erwachsen zu werden, was einen hohen Preis für das Land hat. Politiker und Parteien verlieren ihren Wert. Und das Land? Schleift sich mit einem gescheiterten Staat, einem völlig unzureichenden politischen Personal und einer selbstzerstörerischen Kultur der Polarisierung.
Hersteller
- Autor
- Giannis Loulis
- Verleger
- Ekdoseis Kastanioti
- Untertitel
- Wie und warum die postkommunistische Revolution entgleist ist
- Anzahl der Seiten
- 400
- Veröffentlichungsdatum
- 16/11/2017
- Veröffentlichungsdatum
- 2017
- Abmessungen
- 14x20.5 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Geopolitische Region
- Griechenland & Zypern
- ISBN-13
- 9789600362763
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