Die Demokrit ist der letzte große Kosmologe in der langen Reihe der vorsokratischen Naturphilosophen oder Physiologen, wie sie Aristoteles nennt, und der erste universelle Geist (mens universalis) in der Geschichte der Philosophie.
In seinem Werk verdichtet er all die Bemühungen seiner Vorgänger, das Sein der Welt und den Sinn des Seienden zu definieren. Zugleich, indem er die Ansichten der älteren Philosophen kombiniert und sich vor allem mit den Positionen der Eleaten auseinandersetzt, geht er weit über die ursprünglichen Zuweisungen der Atomtheorie hinaus, die sein Lehrer Leukippos vorgeschlagen hatte.
Demokrit zeichnet sich zudem besonders als großer synthetischer Geist des 5. Jahrhunderts v. Chr. aus. Das heißt, er beschäftigt sich nicht nur mit dem kosmologischen Problem, das das Denken seiner großen Vorgänger fast zwei Jahrhunderte lang beschäftigte, sondern interessiert sich für das gesamte bis dahin erlangte philosophische Wissen, vielleicht sollten wir besser sagen, für das gesamte menschliche Wissen.
Das kosmologische Problem jedoch findet in seinem eigenen Denken seinen abschließenden Ausdruck; die atomare Theorie 'schließt' die vorsokratische Suche nach der Essenz der Welt ab, also die Frage danach, was die Welt ist, das Seiende und die Essenz.
[Auszug aus einem Text zur Präsentation des Verlags oder der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Dimokritos
- Verleger
- Zitros
- Typ
- Geisteswissenschaften, Kosmologie, Soziologie
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Gebundene Ausgabe
- Anzahl der Seiten
- 394
- Veröffentlichungsdatum
- 2004
- Abmessungen
- 13x19 cm
- ISBN-13
- 9789608437111
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