In einer turbulenten Zeit wie dem Mittelalter (12. bis 13. Jahrhundert) erhob sich eine witzige und verwirrte Gesellschaft von Geistlichen und Studenten, die als Goliardi bekannt sind, gegen das Establishment und wies dessen sterile Theorien zurück. Die Liebeslieder Carmina Burana (Carmina Veris et Amoris) sind die zahlreichsten und zugleich die repräsentativsten für die Persönlichkeit ihrer Schöpfer.
Während das Ideal der höfischen, raffinierten Liebe in ganz Europa vorherrschte, insbesondere durch das Werk De Amore von Andreas Capellanus, überraschten die C.B. mit ihrer Ästhetik und ihrem Ästhetizismus. Die Frau hat niemals das Bild eines unerreichbaren Wesens; sie erscheint mit der Plastizität einer Venus, deren Anmut und körperliche Tugenden der Dichter auf freie und oft reizvolle Weise preist.
Die Goliardi lieben die Frau leidenschaftlich und sehen ihre Rolle mit mehr Freiheit und einem Geist des Fortschritts. Sie betrachten die Liebe, sowohl geistige als auch körperliche, als eine richtige und notwendige Handlung, um die Natur in ihren Formen und Arten fortbestehen zu lassen. Die Natur und insbesondere ihr Erblühen, der Frühling, ist nicht mehr ein geheimnisvoller Gegner, sondern ein fürsorglicher Begleiter der Goliardi; sie ist die enge Verbindung der beiden Schöpfungselemente der Liebe, Geist und Körper.
Hersteller
- Verleger
- D.N. Papadimas
- Genre
- Lateinische Literatur
- Untertitel
- Veris et Amoris
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 188
- Veröffentlichungsdatum
- -
- Veröffentlichungsdatum
- 2005
- Sprache
- Griechisch
- ISBN-13
- 9789602064122
Wichtige Informationen
Spezifikationen werden von offiziellen Hersteller-Websites gesammelt. Bitte überprüfen Sie die Spezifikationen, bevor Sie Ihren endgültigen Kauf tätigen. Wenn Sie ein Problem bemerken, können Sie melden Sie es hier