Lasst uns uns selbst wieder so erfassen, wie wir sind, in einer dichten und darüber hinaus elastischen Gegenwart, die wir unendlich nach hinten dehnen können und dabei den Bildschirm entfernen, der uns vor unserem eigenen Selbst verbirgt.
Lasst uns die Außenwelt wieder so erfassen, wie sie ist, nicht nur an der Oberfläche, im Jetzt, sondern in der Tiefe, mit der unmittelbaren Vergangenheit, die sie drückt und ihren Schwung hinterlässt.
Lasst uns, kurz gesagt, uns daran gewöhnen, alles sub specie durationis zu sehen, "unter dem Aspekt der Dauer": sofort entspannt sich das Harte, das Schlafende erwacht, das Tote wird in unserer elektrisierten Wahrnehmung auferweckt.
Die Befriedigungen, die die Kunst nur den Begünstigten der Natur und des Reichtums und nur sporadisch gewähren kann, würde die Philosophie, so verstanden, uns allen jederzeit geben, indem sie den Gespenstern, die uns umgeben, wieder Leben einhaucht und auch uns selbst wieder zum Leben erweckt.
Hersteller
Ausgabe
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 224
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2017
- Veröffentlichungsdatum
- 2017
Inhalt
- Philosophische Strömung/Schule
- Existenzialismus
- Lesestufe
- für Anfänger
Auszeichnungen & Sammlungen
- Auszeichnung
- Nobelpreis
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