Ich hatte immer – vielleicht seit meinen Schuljahren – eine Frage: Warum gibt Sokrates kurz vor seinem Tod dem Kriton den dringenden Auftrag, dem neu erschienenen Gott Asklepios einen Hahn zu opfern? „Kriton“, sagt er, „wir schulden Asklepios einen Hahn; erfüllt diese Pflicht und lasst es nicht unternommen.“
Viele Jahre später, als ich mein unbedeutendes Leben durchforstete, stellte ich fest, dass auch ich vielen etwas schulde; und vor allem der Nachbarschaft, in der ich meine Kindheits- und Jugendjahre verbrachte, und ihren Menschen – armen Flüchtlingen aus Kleinasien, tatsächlich großartigen und tief kulturellen.
Und meinen Freunden und unseren Gruppen, mit denen wir gemeinsam dem ungläubigen Traum der Poesie nachjagten. Und der blutenden Linken der Zeit, die mir die Wege der Utopie und ihre Konsequenzen aufzeigte.
Der Titel des Buches ist eine Hommage an Stefan Zweig und sein gleichnamiges bedeutendes Werk, an sein Exil und seinen freiwilligen Tod. Ch. R.
Hersteller
- Autor
- CHristos Roumeliotakis
- Verleger
- Gutenberg
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Essay über Selbsterkenntnis
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 105
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2017
- Tastaturen
- Biografie
- Zeitraum
- Flüchtlinge, Migranten
- Veröffentlichungsdatum
- 2017
- Abmessungen
- 23x17 cm
- ISBN-13
- 9789600119107
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