Noch nie zuvor wurde so viel über menschliche Beziehungen gesprochen, oder einfach über "Beziehung" (im Sinne der Beziehung zwischen Mann und Frau), und noch nie zuvor waren diese Beziehungen so instabil und fragil. Die Person der flüssigen Moderne - wie Zygmunt Bauman die Postmoderne nennt, die Gesellschaft der letzten Jahrzehnte mit ihrem schnellen Tempo des Wandels, das sie von der modernen Gesellschaft (feste Moderne) unterscheidet - schafft Bindungen, die von Natur aus locker sind, so dass sie leicht, schnell und schmerzlos aufgelöst werden können, wenn sich die Umstände ändern. Die zentrale Form unserer flüssigen modernen Ära ist genau die Person ohne dauerhafte, stabile, dauerhafte und widerstandsfähige Bindungen, was sie einerseits zu einer verzweifelten Suche nach Identität, Selbstdefinition und Selbstbestätigung führt und andererseits ein tiefes Gefühl der Unsicherheit verursacht. Der Triumph des Individualismus in der Postmoderne führte letztendlich zum Tod des autonomen Individuums der Moderne und ersetzte es durch ein anderes, das nicht in der Lage ist, Vertrauen und Engagement aufzubauen, sondern in Konformismus und Angst versunken ist.
Hersteller
- Autor
- Zygmunt Bauman
- Verleger
- Vivliopoleion tis Estias
- Typ
- Soziologie
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Über die Zerbrechlichkeit menschlicher Bindungen
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 276
- Veröffentlichungsdatum
- 2006
- Abmessungen
- 21x14 cm
- ISBN-13
- 9789600512533
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