Es ist daher nicht überraschend, dass, mit der einzigartigen Ausnahme der Frau, kein anderes Wesen in der gesamten Geschichte der Kultur die Fantasie von Künstlern so sehr angeregt hat wie der Teufel.
Das verkörperte Böse nimmt viele verschiedene Formen an: Es wird zur Schlange, zum Frosch, zur antiken Gottheit, zum Monster oder zu mythologischen Tieren. Die vorherrschende Form jedoch wurde im 12. Jahrhundert geboren: ein menschenähnliches, behaartes Wesen mit spitzen Ohren und Ziegen- oder Pferdefüßen. Die Hörner und der lange Schwanz sind das notwendige Zubehör.
Giotto, Bosch und Botticelli statteten ihre Dämonen auch mit Fledermausflügeln aus, die aus chinesischen Malereien im Stil der Papyruszeichnungen von Li Long Mien stammen. Die Hörner und Ziegenfüße des Satans hingegen haben eindeutig mediterrane Ursprünge: Pan, Dionysos und die Satyrn hatten dieselben charakteristischen Merkmale, die wiederum von paläolithischen Gottheiten entlehnt waren.
Hersteller
- Autor
- Gilles Néret
- Verleger
- Gnosi
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 192
- Veröffentlichungsdatum
- -
- Veröffentlichungsdatum
- 2005
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 15x20 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Nein
- Themen
- Kino, Theorie & Kunstgeschichte
- ISBN-13
- 9789602357217
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