Ein frühes und meisterhaftes Selbstporträt eines großen Künstlers: ein junger Mann posiert etwas ängstlich und blickt in den Spiegel (links). Der Künstler scheint ein Teil dieser toten Natur geworden zu sein. Das Licht fällt nur auf seinen Rücken und Nacken. Sein Gesicht befindet sich im Schatten. Es scheint, als zögere er, es dem Betrachter oder sogar sich selbst zu zeigen.
Das Gemälde strahlt ein Gefühl von Zweifel und Skepsis aus: Ist Malerei wirklich meine wahre Berufung? Werde ich es schaffen? Und was wird mit meinem Körper geschehen? Warum habe ich so atrophierte und deformierte Beine und ein Gesicht, das immer hässlicher wird, mit dicken roten Lippen und einem schmalen Kinn, auf dem gerade ein Bart zu sprießen beginnt, der es endlich ein wenig verdeckt?
Der Mann, der diese Fragen zu stellen scheint, stand am Beginn einer einzigartigen Karriere, die ihn als einen der bedeutendsten Künstler seiner Zeit etablieren würde. Sein Name war Henri de Toulouse-Lautrec. Als er das Gemälde malte, war er etwa 16 Jahre alt und bereit, den großen Sprung in die mit Vergnügen und Freuden erfüllte Welt des Pariser Lebens zu wagen.
Hersteller
- Autor
- Arnold Matthias
- Verleger
- Gnosi
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- 1864-1901: Das Theater des Lebens
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 96
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 2005
- Auszeichnung
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- Abmessungen
- 18x23 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Ja
- Themen
- Malerei - Skizze, Kino, Theater
- ISBN-13
- 9789602357101
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