Wir alle beginnen irgendwo mit unserer politischen Positionierung: familiäre Einflüsse, alte politische Lieben und alte Abneigungen, jugendliche Sorgen, Beteiligung in unserer Jugend an politischen Gruppen, später vielleicht Umbrüche oder Abkehr und eine Menge anderer Dinge.
Ein Element bleibt jedoch meist unverändert: die Trennung von linker und rechter Ideologie. Eine Trennung, die unberührt von jedem wichtigen historischen Ereignis der Vergangenheit bleibt, von jedem Versuch einer "kartesianischen" kritischen Positionierung der Dinge, aber auch von jeder neuen historischen Umwälzung, die heutzutage geschieht.
Ob der Bürger letztendlich zur Linken oder zur Rechten gehört, ist mittlerweile Teil seiner DNA und ändert sich sein ganzes Leben lang nicht! (Hier ein Analogon: Erinnern Sie sich vielleicht, aus welchem Grund Sie als Kind irgendwann beschlossen haben, Olympiakos oder Panathinaikos zu werden und dann so Ihr ganzes Leben geblieben sind?)
Wenn uns also jemand sagt, dass die obsessive "Bindung" an diese Trennungen heute obsolet ist und dass, im Gegensatz zu dem, was wir dachten, sie nicht nur äußerst schädlich für unsere Gesellschaft ist, sondern auch völlig sinnlos, würden wir wahrscheinlich heftig reagieren! Nichtsdestotrotz sollte es gewagt werden!
Hersteller
- Autor
- Georgios Pampoukis
- Verleger
- Patakis
- Untertitel
- Wie veraltete Obsessionen über links und rechts unser Leben immer noch beeinträchtigen
- Anzahl der Seiten
- 256
- Veröffentlichungsdatum
- 5/2018
- Veröffentlichungsdatum
- 2018
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- ISBN-13
- 9789601680002
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