Religion & Metaphysics Bücher

Προφητεία και ιστορία, Im antiken Griechenland und im Christentum

Autor: Diamantis K. Koutoulas

Für die antiken Griechen wurde die Zeit als kreisförmig betrachtet, und folglich wiederholte sich die Geschichte, wie der physikalische Prozess (ansonsten hätte das Schreiben von Thukydides'...

Für die antiken Griechen wurde die Zeit als kreisförmig betrachtet, und folglich wiederholte sich die Geschichte, wie der physikalische Prozess (ansonsten hätte das Schreiben von Thukydides' "Geschichte" als "Eigentum für alle Zeiten" keinen Sinn gehabt).

So bestand die Prophezeiung im antiken Griechenland (von Homer bis zur römischen Epoche) darin, das...

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Merkmale

  • Anzahl der Seiten Anzahl der Seiten 152
  • Abdeckung Abdeckung Weich
  • Erscheinungsjahr Erscheinungsjahr 2018
  • Maße Maße 17x24 cm
  • Verleger Verleger Dion
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Beschreibung

Beschreibung

Für die antiken Griechen wurde die Zeit als kreisförmig betrachtet, und folglich wiederholte sich die Geschichte, wie der physikalische Prozess (ansonsten hätte das Schreiben von Thukydides' "Geschichte" als "Eigentum für alle Zeiten" keinen Sinn gehabt).

So bestand die Prophezeiung im antiken Griechenland (von Homer bis zur römischen Epoche) darin, das gegenwärtige Geschehen im ewigen zyklischen Rad des Werdens zu verstehen. Indem man erkannte, an welchem Punkt des Kreises man sich befand, konnte man die Zukunft vorhersagen. Dies tat Hektor in der Ilias, als er zu einem unerwarteten Zeitpunkt die Zerstörung Trojas "prophezeite" ("es wird ein Schicksal kommen", Z 448), ebenso tat Aischylos mit seiner Prophezeiung über den Sturz des Zeus ("Gefangener" 907).

Für die Bibel hingegen ist die Zeit linear und die Geschichte folgt einem linearen Verlauf mit Anfang und Ende. Besonders als die Christen die Auferstehung Christi als Zentrum und Ziel der Geschichte betrachteten, wurde die gesamte Zeit nach der Auferstehung als die letzten Tage angesehen, in denen jedes Ereignis ein ZEICHEN ist, das das Ende ankündigt, d.h. eine Prophezeiung des endgültigen Ereignisses des Weltendes.

In diesem Sinne stellt die gesamte übertragene menschliche Geschichte eine Prophezeiung mit der endgültigen Manifestation der letzten Tage, dem Erscheinen des Antichristen, dar. Für die Christen ist die Prophezeiung nicht das Wissen um den kreisförmigen Rad des Werdens, wie es für die Griechen war, sondern das Wissen um die ZEICHEN und die ZEITEN (Luk. 12,56). In jedem Fall jedenfalls sind sowohl bei den Griechen als auch in der Bibel der Prophet KEIN Wahrsager, der die Zukunft vorhersagt, sondern das Sprachrohr eines Gottes.

Hersteller

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Spezifikationen

Spezifikationen

Autor
Diamantis K. Koutoulas
Verleger
Dion
Untertitel
Im antiken Griechenland und im Christentum
Motiv
Bibel, Theologie & Dogma
Umschlag
Weich
Anzahl der Seiten
152
Sprache
Griechisch
Veröffentlichungsdatum
6/2018
Veröffentlichungsdatum
2018
Abmessungen
17x24 cm
Taschenformat
Nein
ISBN-13
9786185054359

Wichtige Informationen

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Beschreibung & Spezifikationen

Für die antiken Griechen wurde die Zeit als kreisförmig betrachtet, und folglich wiederholte sich die Geschichte, wie der physikalische Prozess (ansonsten hätte das Schreiben von Thukydides' "Geschichte" als "Eigentum für alle Zeiten" keinen Sinn gehabt).

So bestand die Prophezeiung im antiken Griechenland (von Homer bis zur römischen Epoche) darin, das gegenwärtige Geschehen im ewigen zyklischen Rad des Werdens zu verstehen. Indem man erkannte, an welchem Punkt des Kreises man sich befand, konnte man die Zukunft vorhersagen. Dies tat Hektor in der Ilias, als er zu einem unerwarteten Zeitpunkt die Zerstörung Trojas "prophezeite" ("es wird ein Schicksal kommen", Z 448), ebenso tat Aischylos mit seiner Prophezeiung über den Sturz des Zeus ("Gefangener" 907).

Für die Bibel hingegen ist die Zeit linear und die Geschichte folgt einem linearen Verlauf mit Anfang und Ende. Besonders als die Christen die Auferstehung Christi als Zentrum und Ziel der Geschichte betrachteten, wurde die gesamte Zeit nach der Auferstehung als die letzten Tage angesehen, in denen jedes Ereignis ein ZEICHEN ist, das das Ende ankündigt, d.h. eine Prophezeiung des endgültigen Ereignisses des Weltendes.

In diesem Sinne stellt die gesamte übertragene menschliche Geschichte eine Prophezeiung mit der endgültigen Manifestation der letzten Tage, dem Erscheinen des Antichristen, dar. Für die Christen ist die Prophezeiung nicht das Wissen um den kreisförmigen Rad des Werdens, wie es für die Griechen war, sondern das Wissen um die ZEICHEN und die ZEITEN (Luk. 12,56). In jedem Fall jedenfalls sind sowohl bei den Griechen als auch in der Bibel der Prophet KEIN Wahrsager, der die Zukunft vorhersagt, sondern das Sprachrohr eines Gottes.

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Autor
Diamantis K. Koutoulas
Verleger
Dion
Untertitel
Im antiken Griechenland und im Christentum
Motiv
Bibel, Theologie & Dogma
Umschlag
Weich
Anzahl der Seiten
152
Sprache
Griechisch
Veröffentlichungsdatum
6/2018
Veröffentlichungsdatum
2018
Abmessungen
17x24 cm
Taschenformat
Nein
ISBN-13
9786185054359

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