Das Smyrnaïko-Lied und allgemein die Musik des Ostens tauchten nicht plötzlich nach der Kleinasiatischen Katastrophe im griechischen Raum auf.
Mindestens ein halbes Jahrhundert früher hatten wir die anfangs zaghaften, aber schnell wachsenden Auftritte der `Kaffee-Aman`. In einer kulturell gespaltenen Gesellschaft, in der die meisten wohlhabenden Städter vorgeben, eine europäische Kultur zu besitzen, und sich in selbsternannten Theatern versammeln, um das zu genießen, was an Trupps aus den Provinzen Italiens und Deutschlands übrig blieb, und auf der anderen Seite die einfachen Griechen (mit großem E), die aus verschiedenen Gründen, sei es beruflich oder familiär, in die städtischen Gebiete des relativ neuen griechischen Staates gezogen waren und keinen Grund sahen, ihr traditionelles musikalisches Erbe durch etwas zu ersetzen, das ihnen zumindest fremd erschien und sie gleichgültig ließ.
Wer also waren die Besucher dieser Kaffeehäuser? Wir glauben, dass die Waage aus vielen Gründen zugunsten der zweiten Kategorie von Bürgern geneigt war.
(. . .) [Auszug aus dem Einführungstext der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Giorgos Konstantzos
- Verleger
- Fagotto
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Die Lieder von Refugee
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 79
- Veröffentlichungsdatum
- -
- Veröffentlichungsdatum
- 2004
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 21x29 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Ja
- Themen
- Kino, Kunsttheorie & Kunstgeschichte, Rebetika-Lieder
- ISBN-13
- 9789607075840
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