Nach dem Bankrott von 1932 und dem Zusammenbruch des letzten Reformversuchs von Eleftherios Venizelos trat eine neue reformistische Strömung innerhalb des griechischen Liberalismus auf.
Sie stellte die zentrale Forderung nach einer Stärkung der Rolle des Staates in der Wirtschaft, der Suche nach sozialer Gerechtigkeit, der Verknüpfung der griechischen Entwicklungen mit den europäischen, der Überwindung des überholten Schismas und dem Aufkommen einer „neuen Generation“ in den Vordergrund. Hauptvertreter waren Panagiotis Kanellopoulos und Georgios Theotokas.
Trotz der Durchsetzung der Diktatur von Metaxas wurde diese reformistische Strömung während der Besatzung wiederbelebt und teilweise radikalisiert, als zentrale Vertreter im Vordergrund ideologischer Auseinandersetzungen standen; sie erhielt jedoch einen schweren Rückschlag mit dem Ausbruch der Auseinandersetzungen und den Dezemberereignissen.
Die reformistischen Liberalen von 1934-44 brachten eine Vielzahl von Themen in die öffentliche Diskussion ein und bereiteten die nachkriegszeitliche Suche nach Entwicklung und europäischer Perspektive vor. So kann in ihren Überlegungen der verbindende Zusammenhang zwischen der frühen und der modernen Periode des griechischen Liberalismus gesucht werden.
[Auszug aus dem Text auf dem Rückposter der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Eyanthis CHatzivasileiou
- Verleger
- Ekdoseis I. Sideris
- Untertitel
- Die sozialistische Phase 1934-1944
- Anzahl der Seiten
- 79
- Veröffentlichungsdatum
- -
- Veröffentlichungsdatum
- 2003
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Geopolitische Region
- Griechenland & Zypern, Europa
- ISBN-13
- 9789600802917
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