Mit seinen Briefen hat F. Dostojewski sein persönliches Tagebuch ersetzt, im Gegensatz zu Leo Tolstoi, der systematisch und detailliert autobiografische Notizen führte.
Zu Beginn spiegeln die Briefe an seinen Vater und später – nach dessen Ermordung im Jahr 1839 – die Anstrengungen des jungen Fjodor in seinem akademischen Leben innerhalb des aristokratischen Umfelds mit seinen starren militärischen Sitten wider, wo er gezwungen ist, ständig jeden letzten Kopeken zu zählen und verzweifelte Bitten um finanzielle Hilfe zu äußern.
Gleichzeitig sucht er die Erlösung in der Literatur und der Philosophie und erlebt mit romantischer Leidenschaft innere emotionale Ausbrüche, die die zukünftige Transformation der Seele des Schriftstellers vorwegnahm.
Besondere Bedeutung und Wert haben die Briefe von 1849 an Michail aus der leidvollen Zelle der Isolation im Gefängnis von Festung Petropawlowsk, nach seiner Festnahme wegen seiner Teilnahme am revolutionären Petraschewski-Kreis.
Nach 1849 folgt eine lange Stille. Die Korrespondenz von Dostojewski bricht abrupt ab und beginnt erst nach dem 22. Februar 1854, als der Schriftsteller aus den Straflagern zurückkehrt, um den Rest seiner Strafe als einfacher Soldat in verschiedenen Städten Sibiriens abzusitzen.
Hersteller
- Autor
- Fyodor Dostoevsky
- Verleger
- Ekdoseis Govosti
- Verlage
- Govostis-Verlage
- Typ
- Historischer Roman, Klassische Literatur
- Untertitel
- 1834-1859
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 376
- Veröffentlichungsdatum
- 1994
- Abmessungen
- 13x18 cm
- ISBN-13
- 9789602706718
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