Lord Byron erzielte in Missolonghi nichts außer seinem eigenen Selbstmord. Aber mit dieser heldenhaften Tat trug er zur Befreiung Griechenlands bei.
Die meisterhafte Studie von Harold Nicholson weist die romantische Mythologie zurück, die besagt, dass Byron allein aus philhellenischem Enthusiasmus nach Griechenland reiste, und wählt die Darstellung des komplexen und faszinierenden Porträts eines Menschen in seelischem Aufruhr.
Seine Exil in Italien hatte ihn in eine Sackgasse geführt. Er sehnte sich danach, in den Augen der Engländer wiederhergestellt zu werden und einen würdigen Kampf zu führen. Die Unabhängigkeit der Griechen leuchtete in seinem Bewusstsein wie eine persönliche Gelegenheit, zu entkommen und gleichzeitig auf gewisse Weise in seine glücklichere Vergangenheit zurückzukehren.
In Wirklichkeit war jedoch diese waghalsige Reise nichts weiter als eine Abfolge demütigender Misserfolge. Er erlebte jede denkbare Katastrophe. Frontale politische Auseinandersetzungen, Ungehorsam der provinziellen Griechen, wirtschaftliche Not und fehlende Unterstützung aus London.
Trotzdem hat ihn die natürliche Stärke und Integrität nie verlassen, und er gab das Ziel niemals auf, selbst als alle Hoffnungen enttäuscht wurden.
Hersteller
- Autor
- Harold Nicolson
- Verleger
- Melani
- Ursprünglicher Titel
- Byron, die letzte Reise
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 284
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2004
- Tastaturen
- Biografie
- Eigenschaft
- Autoren
- Veröffentlichungsdatum
- 2004
- Abmessungen
- 16x23 cm
- ISBN-13
- 9789608309357
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