Seit jeher haben Schriftsteller über die Götter geschrieben, weil die Gemeinschaft ihnen diese Rolle anvertraut hat. Dennoch schrieben sie weiter, auch als die Gemeinschaft begann, jene Götter zu ignorieren oder gegen sie zu kämpfen, die sie zuvor verehrt hatte.
Wer waren diese Götter, und warum interessierten ihre Namen die Welt weiterhin? Ausgehend von den alten griechischen Göttern, die seit der Renaissance in Wellen kräftiger und eigensinniger europäischer Gedanken durchströmen, und den Göttern des Orients, die mit der deutschen Romantik Mittel-Europa einnahmen, halfen ihnen diese göttlichen Gestalten, die Literatur aus der Rhetorik zu befreien und in ein Land zu führen, das nicht auf Landkarten beschrieben wird, aber in dem - von Hölderlin über Mallarmé bis hin zu Proust und bis in die Gegenwart - die Literatur in all ihren Verwandlungen und Ausprägungen wiedergefunden wird.
[Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Roberto Calasso
- Verleger
- Ekdoseis Kastanioti
- Ursprünglicher Titel
- Die Literatur und die Götter
- Übersetzung
- Maria Kasotaki
- Motiv
- Theologie & Dogma
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 153
- Sprache
- Griechisch
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2004
- Veröffentlichungsdatum
- 2004
- Abmessungen
- 14x20.5 cm
- Taschenformat
- Nein
- ISBN-13
- 9789600338874
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