Die byzantinische Welt hat in vielen Fällen bewiesen, wie weit die theoretisch hohen Werte und Ideale, die sie propagierte, von der praktischen Anwendung und Umsetzung entfernt waren. Ein solcher Wert war meiner Meinung nach die Freundschaft.
Die Byzantiner loben aus einer Reihe von Gründen, die in diesem Buch untersucht werden und die nicht untrennbar mit den historischen Ereignissen der Zeit verbunden sind, einerseits die Freundschaft und andererseits untergraben sie sie durch ihr Verhalten. So wird die große Kluft zwischen Worten und Taten sowie die latenten Tendenzen zur Abneigung gegenüber aufrichtiger Freundschaft deutlich.
Es handelt sich um die Zeit, in der eine andere Art der Freundschaft aufkommt, die Freundschaft als politische Verknüpfung, als Mittel zur sozialen Rehabilitation und Anerkennung. Eine freundschaftliche Beziehung soll tatsächlich diese Rolle spielen, jenseits der unerträglich gefühlvollen Briefe, die die Byzantiner einander schicken und die die emotionale Leere in den Kreisen der gebildeten Elite von Konstantinopel offenbaren.
Die Kluft zwischen Worten und Taten überschattet jedoch nicht alle zwischenmenschlichen Beziehungen. Durch die Untersuchung des Primärmaterials stellt man fest, dass die Gefühle nicht erloschen sind, sie erhalten sich jedoch nicht in der Freundschaft, sondern in der Homosexualität.
[Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]
Hersteller
- Verleger
- Stamoulis Ant.
- Skroutz Buchpreise 2025
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- Verlauf Archiv
- Motiv
- Byzanz, Historische Archive
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 215
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 2004
- Abmessungen
- 17x24 cm
- ISBN-13
- 9789608353206
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