Gegenstand dieses Buches ist die soziale Segregation in Athen, d.h. die Verteilung verschiedener sozialer Gruppen im Stadtgebiet. Athen hat weder Türme für die Reichen noch Elendsviertel für die Armen vorzuweisen.
Als Hauptstadt eines eher armen Staates, dessen Wirtschaft bis in die 1960er Jahre hauptsächlich agrarisch war, zeigt die Stadt mit ihrem bebauten Umfeld keine Anzeichen von großem privatem oder öffentlichem Reichtum und internationaler Macht. Die Anzeichen der Armut sind ebenfalls allmählich verblasst als Folge des schnellen wirtschaftlichen Wachstums nach dem Krieg und der effektiven Rolle der familiären Solidarität bei der Auffüllung des Wohlfahrtsstaates.
Das bedeutet nicht, dass Klassenungleichheit abwesend ist oder dass gefährdete Gruppen von Migranten und Minderheiten nicht diskriminiert werden. Es bedeutet, dass Strukturen, wie die soziale Physiognomie des Eigentums an städtischem Land, Mechanismen, wie die dominierenden Wohnungssysteme und der Zugang zum Eigentum, sowie Praktiken, wie die familiäre Solidarität zur Deckung der Wohnbedürfnisse gefährdeter Familienmitglieder, die Übersetzung sozialer Ungleichheit in räumliche Trennung verhinderte.
Hersteller
- Autor
- THomas Maloutas
- Verleger
- Alexandreia
- Typ
- Geografie, Soziologie, Volkskunde, Kultur
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 296
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2018
- Veröffentlichungsdatum
- 2018
- Abmessungen
- 17x24 cm
- ISBN-13
- 9789602217849
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