Eine zweiundvierzigjährige aristokratische Witwe kommt nach Monte Carlo und besucht das Casino, wo sie mit Interesse die High Society beim Wetten beobachtet. Ihre Aufmerksamkeit wird von einem schönen jungen Mann auf sich gezogen, der all sein Geld verliert und verzweifelt geht. In der Angst, dass er einen Wahnsinn begangen könnte, folgt die Frau ihm und rettet ihm schließlich das Leben, indem sie eine Nacht mit ihm verbringt. Diese Nacht jedoch verändert auch ihr Leben für immer, und der folgende Tag hält unangenehme Überraschungen bereit...
In „Die vierundzwanzig Stunden im Leben einer Frau“ beschreibt Zweig, der empfindsame Anatom der weiblichen Seele, die Wendung im ruhigen, vorhersehbaren Leben einer anständigen Frau. „Diese Geschichte, brillant erzählt und perfekt in Bezug auf die Motive begründet, ist sicher von sich aus es wert, existiert zu werden und bietet die Gewähr für eine starke Wirkung auf den Leser. Unsere Analyse zeigt jedoch, dass ihre Erfindung in einer Fantasie der Jugend verwurzelt ist, die einige noch bewusst aus ihrem Gedächtnis hervorrufen können“, merkt Sigmund Freud in einem äußerst tiefgründigen Essay an, der im Nachwort des Buches zitiert wird.
[Auszug aus dem Text auf dem Buchumschlag]
Hersteller
- Autor
- Stefan Zweig
- Verleger
- Roes
- Ursprünglicher Titel
- Originaltitel
- Verlage
- Ströme
- Typ
- Prosa
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 140
- Veröffentlichungsdatum
- 3/2004
- Veröffentlichungsdatum
- 2004
- Abmessungen
- 13x20 cm
- ISBN-13
- 9789602831915
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