Dieses kleine Buch umfasst eine Triade experimenteller, würde ich sagen, Texte, die darauf abzielen, einen theologischen ontologischen Rahmen für eine kritische Aufnahme der Psychoanalyse zu schaffen, eine Aufnahme, die sich in die Perspektive einordnet, die der Autor als wesentlich erachtet: das Angebot eines begrifflichen Raumes, der eine theologische, irgendwann, Gastfreundschaft der Tiefenpsychologie erlauben würde.
Das Verlangen, die Universalität und die Eschatologie bilden somit eine Triade von Konzepten mit tiefen, zunächst theologischen Wurzeln; sie sind die Säulen der theologischen Ontologie, die sie wahrhaft grundlegend machen, aber gleichzeitig auf einer zweiten Ebene auch fundamentale ontologische psychoanalytische Ziele darstellen - die Hervorhebung dieser Tatsache fördert eine theologische Interpretation der Psychoanalyse, die Letztere durchaus betrifft, da sie ihr neue, umfassendere Horizonte verleiht.
Für theologisch unvorbereitete Psychoanalytiker und Psychotherapeuten wird dies eine wissenschaftliche zusätzliche Überraschung darstellen - der ontologische Raum, in dem sie sich befinden, ist `par excellence` theologischer! Für Theologen wird die Art und Weise des Verstehens des psychoanalytischen Geschehens viel näher an das Wesen ihrer tiefsten Erfahrung rücken. Das gemeinsame Nachdenken, in dieser Tiefe, ist heute absolut notwendig.
Hersteller
- Autor
- Nikolaos Loudovikos
- Verleger
- Armos
- Untertitel
- Über Begehren, Universalität und Eschatologie
- Motiv
- Theologie & Dogma
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 115
- Sprache
- Griechisch
- Veröffentlichungsdatum
- 4/2006
- Veröffentlichungsdatum
- 2006
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Taschenformat
- Nein
- ISBN-13
- 9789605272838
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