Arnheim behandelt in seinem Essay die grundlegende Unvereinbarkeit zwischen dem Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, der besagt, dass die Unordnung im materiellen Universum zunimmt, und der Tatsache, dass Menschen im Wesentlichen danach streben, Ordnung in ihren Schöpfungen zu erreichen. Um diese Unvereinbarkeit zu versöhnen, weist Arnheim darauf hin, dass das Gesetz der Entropie nicht nur den Zerfall der materiellen Form widerspiegelt, sondern auch eine allgemeine Tendenz zur Erhöhung des Gleichgewichts durch Verringerung der Intensität zeigt.
Die Psychologie der Kunst ist niemals so einfach wie das Alphabet, aber dieses Buch entgeht der allgemeinen Stumpfheit solcher Essays. Es ist jedoch anspruchsvoll für seine Leser. Es wird Ihren Geist schärfen und ihn vielleicht Schmerzen spüren lassen, ähnlich dem, was ein fauler Muskel nach ein wenig ungewohnter Bewegung empfindet.
Mit angemessener Schüchternheit und gelegentlich glänzender Weise beschäftigt sich der Autor mit der Interaktion der Elemente, gestützt auf sein umfangreiches Wissen und seine Erfahrung in der experimentellen Psychologie.
Hersteller
- Autor
- Rudolf Arnheim
- Verleger
- University Studio Press
- Ursprünglicher Titel
- Entropie und Kunst
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 114
- Veröffentlichungsdatum
- -
- Veröffentlichungsdatum
- 2003
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789601212098
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