Eine Karibikinsel unmittelbar nach der Unabhängigkeitserklärung. Diese Insel lebt unter neokolonialer Ausbeutung in einer Armut, die der gesellschaftlichen Elendsgrenze sehr nahekommt. Die Volksaufstände gegen die neue Bourgeoisie werden sehr schnell niedergeschlagen. Die Rebellen werden demobilisiert.
Naipaul, der Autor, gehört zu einer indischen Familie, die schon seit langem in den Antillen ansässig ist. Mit diesem Werk, das in einer Kulisse spielt, die derjenigen ähnelt, in der er seine Kindheit verbrachte, lässt er uns dieselbe Situation erleben.
Die Charaktere, mit denen er die Hoffnungen und Enttäuschungen teilte, imponieren durch ihre rohe Authentizität und ihre starke Präsenz. Ebenso eindringlich macht die Stadt, die Plantagen, die Dickichte, die drückende und feuchte Hitze, der Glanz der Feuer, die von den Aufständischen entzündet werden, sowie das seltsame Funkeln der Bougainvilleen in diesem verwüsteten Garten, wo nach einer sexuellen Szene großer Gewalt ein wildes Verbrechen, fast rituell, geschieht.
Hersteller
- Autor
- V. S. Naipaul
- Verleger
- Glaros
- Ursprünglicher Titel
- Guerillas
- Typ
- Prosa
- Untertitel
- Neuartige
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 263
- Veröffentlichungsdatum
- 1984
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789602752500
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