Diese Arbeit konnte jedem, der Interesse daran hatte, die Psalmen zu erschließen, eine bedeutende Hilfe sein. Das Material, das unbehandelt blieb, war jedoch sehr umfangreich. Es wurde daher für sinnvoll gehalten, alle Psalmen in einer kürzeren Form zu analysieren. Als Grundlage haben wir diesmal den Text genommen, den die Kirche in ihrer Liturgie verwendet, nämlich die Übersetzung der O. Die griechischen Texte dieses Werkes sind besonders, und die Schwierigkeiten, die sich hinsichtlich des richtigen Verständnisses ergeben, sind zahlreich. Eine Übersetzung aus dem hebräischen Urtext ist relativ einfach, da die Vielzahl der Kommentare in allen Sprachen eine wichtige Unterstützung bietet. Für die Übersetzung der O’ ist die Hilfe auf wenige Bemühungen beschränkt, die vor allem kürzlich unternommen wurden. Alle bisherigen Arbeiten zur Übertragung des Textes ins Neugriechische sind keine Übersetzungen, sondern freie Übertragungen. Jeder gab in eigenen Worten wieder, was er aus dem gelesenen Text verstand. Unser Ziel ist es, den Text in eine Form zu bringen, die dem Original möglichst nahe kommt.
Wo dies aus zwingenden Gründen nicht möglich ist, wird als Kommentar die eigentliche Bedeutung des Textes vermerkt. Wir behaupten nicht, dass wir den Text, den wir bearbeiten, als Autorität wiedergeben. Die Hilfe, die uns spezielle Wörterbücher bieten, sowie unsere Beschäftigung mit dem Alten Testament, ermöglichen es uns, den Text so korrekt wie möglich zu erfassen. Natürlich ist es auch möglich, Stellen zu finden, bei denen eine andere Interpretation möglich ist. Wenn dies von Fachleuten angeboten wird, würden wir uns darüber sehr freuen. Der Kommentar besteht aus einer kurzen Darstellung des Inhalts des Psalms und seiner zeitlichen Einordnung. Es werden die wichtigsten Unterschiede zum hebräischen Text (MT) aufgezeigt und grundlegende theologische Begriffe erklärt.