Seit dem 11. Jahrhundert n. Chr. stellen die türkischen Stämme eine bedeutende Kraft dar, die die Entwicklungen in der Region des Nahen Ostens sowie darüber hinaus erheblich beeinflusst hat.
Anfangs als nomadische Stämme von berittenen Kriegern, später als Osmanisches Reich (sowohl in der Phase seiner Allmacht, als es die Tore Wiens erreichte, als auch in der Zeit der Schwäche und des Niedergangs, als der „Große Kranke“ Europas) und seit 1923 als die Republik Türkei.
Während des Kalten Krieges war es ein wichtiger, jedoch als „gegeben“ angesehener, Verbündeter der USA und des Westens. Nach dem Ende des Kalten Krieges konnte die Türkei nicht mehr die Rolle des westlichen strategischen Puffer gegenüber der sowjetischen Bedrohung spielen.
Der Krieg im Golf, die Auflösung der Sowjetunion und die Unruhen auf dem Balkan und im Kaukasus schufen jedoch ein Dreieck aus Instabilität und Krisen in der Region und schufen die Voraussetzungen für die geopolitische Aufwertung der Türkei.
Drei Regionen, der Südkaukasus/Zentralasien, der Nahe Osten und der Balkan, sind die Hauptgebiete der türkischen Außenpolitik sowohl in der Gegenwart als auch in der nahen Zukunft.
Ziel dieser Untersuchung ist die Darstellung der geostrategischen Rolle der Türkei in der Region Eurasien und des „Erweiterten Nahen Ostens“, die Analyse der türkischen nationalen Sicherheitsstrategie und die Einschätzung ihres geostrategischen Wertes.
Hersteller
- Autor
- THanos Ntokos
- Verleger
- Touriki
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- Akademisch
- Motiv
- Asien-Geschichte
- Zeitraum
- Altsteinzeit, Osmanische Periode, Kalter Krieg
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 208
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 2001
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789608683945
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