Dieses Buch untersucht die Auswirkungen des Europäismus auf die interkulturelle Bildung und konzentriert sich dabei auf alle Ebenen und Phasen der Bildungsstrategie: von der supranationalen bis zur Schulebene und von der Entwicklung, Annahme und Umsetzung der interkulturellen Bildungspolitik. Die "despotische" Rolle des Staates bei der Schaffung von Bildungspolitik spiegelt sich in den Bildungssystemen der meisten europäischen Länder wider. Das europäische sozialhistorische Umfeld bestätigt die Annahme, dass die Bildungspolitik, wie sie in den einzelnen Mitgliedstaaten entwickelt und umgesetzt wird, mit dem Aufbau des Nationalstaates verflochten ist. Im Zeitalter der späten Postmoderne ist die zentrale Position des Nationalstaates jedoch aufgrund einer Vielzahl neuer sozialpolitischer und wirtschaftlicher Entwicklungen eingeschränkt. Die Erweiterung der Europäischen Union, Migration und Europäismus sind die am häufigsten genannten beitragenden Faktoren. Die Folgen dieser Entwicklungen nehmen zunehmend zu, während die Bildungsverwaltung des kulturellen Pluralismus weiterhin Gegenstand von Verhandlungen zwischen europäischen Organisationen, staatlichen Stellen, dem Staat, Akademikern und Pädagogen ist. Die Auswirkungen dieser neuen Entwicklungen auf die interkulturelle Bildung bleiben jedoch unerforscht. Dieses Buch zielt darauf ab, diese Faktoren darzustellen, mit einem Fokus auf die Entwicklung der zypriotischen interkulturellen Bildung im europäischen Kontext.
Hersteller
- Verleger
- Diadrasi
- Typ
- Geisteswissenschaften, Soziologie, Kultur
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- von der transnationalen zur schulischen Ebene
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 328
- Veröffentlichungsdatum
- 2018
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9786185059989
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