„Zur Zeit Palästinas geschah es, dass wir `dagegen waren. Eine Fliege konntest du nicht erwischen, da fielen über dich zehn Messiasse her. Wie konnte da nicht ein messianisches Durcheinander entstehen?...“
Du hältst so einen Tag, meine Dame, und sie nehmen sie in Empfang, sprachlich versteht sich: „Ihr seid, so viele Juden gibt es in der Diaspora, hier wollt ihr euch niederlassen, die prophetischen Weiber? Geht doch, lasst euch kreuzigen, damit die Menschheit zu Hause in Ruhe sein kann!...“
Der Geiasu aber war ein Fall, sage ich dir! Er hatte dieses Etwas, das brennt, ja, das Wasserstoffperoxyd. Historisches Durcheinander, Kunstwerk der Assoziation oder vielleicht ein Delirium monumentaler Brustverwicklung? Eine dicke Frage!
Der Ephraim von Tyros, Magnat der jüdischen Milchwirtschaft, entfaltet ein erzählerisches Spaghetti, das seinesgleichen in der Welt nicht hat. Mit schwertartiger Geschicklichkeit und historischer Hingabe mobilisiert er Erinnerungen, fischt nach Schuldgefühlen, belästigt den bequemen Leser und verwandelt in eine spektakuläre Wandmalerei von 25 Jahrhunderten. Ein Buch von mesianischer Geburt. Ein Triumph der Unordnung für die gegen die Natur laufende Ordnung unserer Zeiten.
Hersteller
- Autor
- Eyfraim o Tyros
- Verleger
- Apopeira
- Typ
- Prosa
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 63
- Veröffentlichungsdatum
- 9/2002
- Veröffentlichungsdatum
- 2002
- Abmessungen
- 13x20 cm
- ISBN-13
- 9789605370497
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