Dieses Buch begann zu entstehen, als die Organisation 17. November zerschlagen wurde, dann zu einem ständigen Titelthema wurde und von einer chronischen politischen Frage zu einem Objekt journalistischer Ausschweifungen wurde, denen die Rundfunk- und Fernsehanstalten in Griechenland ausgesetzt sind.
So ist "Linksterrorismus, Demokratie und Staat" keine weitere Sammlung journalistischer Texte über den Terrorismus, wie er dem Fernsehpublikum beschrieben und analysiert wurde: Es handelt sich vielmehr um ein Buch „außerhalb der Zeit“; um eine theoretische und historische Analyse des Phänomens Terrorismus, um einen Versuch, es zu definieren und es zwischen den anderen strukturellen Problemen der Gesellschaft zu positionieren, von denen eines auch die Funktion der Medien ist.
Das Ziel ist es, eine Diskussion über die Natur des Linksterrorismus, über seine ideologischen Wurzeln, über seine Illusionen und seine Moral (oder deren Mangel, seine Abweichungen) sowie über die Art der autoritären Demokratie, die sich anlässlich der Zerschlagung terroristischer Organisationen zu bilden scheint, zu ermöglichen.
Das zentrale Thema des Buches ist der linke Terrorismus, da die Autoren seit jeher im Bereich der Linken tätig sind, daher sind ihnen die Ideen, Erfahrungen, die Mentalität, die Kultur, die Ästhetik, die Logik und die Abirrungen der Logik - wenn nicht sogar die monströsen Absurditäten - sowie die Moral und das Empfinden dieser bestimmten politischen Bewegung vertraut.
Das Buch versucht, einige Informationen über die Ausprägungen, Formen und Ziele des linken Terrorismus im Laufe der Zeit zu liefern: In Wirklichkeit versucht es, die Entwicklung des Klassenhasses und des Hasses im Allgemeinen in der Klassengesellschaft nachzuvollziehen, sei es in totalitären und tyrannischen Regimen (Russland) oder in liberaldemokratischen Gesellschaften (USA).
In dieser Rückschau und Analyse lauern immer die Fragen: Was ist der Staat? Hat der Staat ein „Zentrum“? Wie viel Staat brauchen wir? Wie sehr treffen terroristische Handlungen den Staat? Hatte Kurt Vonnegut vielleicht recht, als er sagte: „Ich glaube, dass wir Frieden, Wohlstand und Glück erreichen können. Das heißt, bin ich ein Idiot?“
Hersteller
- Autoren
- Soti Triantafyllou, Ilias Ioakeimoglou
- Verleger
- Patakis
- Anzahl der Seiten
- 284
- Veröffentlichungsdatum
- 6/2003
- Veröffentlichungsdatum
- 2003
- Abmessungen
- 13x21 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Geopolitische Region
- Griechenland & Zypern, Russland
- ISBN-13
- 9789601608075
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