Das gewöhnliche Bild, das man von Sparta hat, ist das einer Stadt-Kaserne, in der die - nicht besonders klugen - Spartaner täglich in der Kunst des Krieges in einer Atmosphäre der Einfachheit und Gleichheit trainiert werden. Die Realität war jedoch komplexer.
Die militärische Vorbereitung war zweifellos das zentrale Ziel des spartanischen Staates, aber gleichzeitig gab es auch wirtschaftliche Unterschiede in Sparta, die Strenge der Einfachheit war nicht so rigoros und hielt nur relativ kurze Zeit an, während die Stellung der Frauen in der spartanischen Gesellschaft besonders fortschrittlich war.
Darüber hinaus hat Sparta bewundernswerte Erfolge in der internationalen Politik vorzuweisen. Über Jahrhunderte war es fast ununterbrochen der stärkste Staat im griechischen Raum und selbst während seiner Dekadenz gelang es ihm, nicht nur seine Unabhängigkeit zu bewahren, sondern auch für kurze Zeit wieder die Vorherrschaft in der Peloponnes zu erlangen.
Noch wichtiger ist, dass all dies geschah, obwohl die Bevölkerung der Bürger Spartas dramatisch abnahm und ständig feindliche Kräfte gegen Sparta auftraten. Der sprichwörtliche Mut der Spartaner reicht nicht aus, um diese Erfolge zu erklären. Die Ursachen müssen in der hohen Strategie des spartanischen Staates gesucht werden.
[Auszug aus dem Text auf der Rückseite der Ausgabe]
Hersteller
- Verleger
- Poiotita
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- Akademisch
- Motiv
- Wissenschaft der Geschichte
- Zeitraum
- Neuere Geschichte (1500-1945)
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 384
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 2002
- ISBN-13
- 9789607803207
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