«Schlussfolger, Poirot, aus den folgenden Hinweisen! Wir haben eine junge Dame, gekleidet in teure Kleidung… modischer Hut, prächtiges Fell. Sie kommt langsam auf uns zu, hebt den Kopf und schaut nach oben, auf die Häuser. Ohne es zu wissen, folgen ihr drei Männer und eine mittelalte Frau. Jetzt ist auch ein Junge für die Botengänge dazugekommen, der sie zeigt und Gesten macht. Was ist das für ein Drama, das sich vor uns abspielt? Ist das Mädchen eine Betrügerin und diejenigen, die ihr folgen, geheime Polizisten, die sie verhaften wollen? Oder sind das die Kriminellen und planen, ein unschuldiges Opfer anzugreifen? Was sagt der große Ermittler?»
«Der große Ermittler, mon ami, wählt wie immer den einfachsten Weg. Er steht auf, um selbst zu sehen, was vor sich geht.» Und so kam mein Freund ans Fenster. Nach einer Minute brach er in Lachen aus. «Wie üblich, verdreht dein unverbesserlicher Romantizismus die Fakten. Das ist Miss Mary Marvel, die Filmdiva. Sie wird von einer Menge Bewunderer verfolgt, die sie erkannt haben. Und, en passant, mein lieber Hastings, weiß sie das sehr gut!» Ich lachte.
«Alles lässt sich also erklären! Aber dafür bekommst du keine Punkte, Poirot. Du hast sie nur gekannt und erkannt.» «En vérité! Und wie oft hast du Miss Mary Marvel auf der großen Leinwand gesehen, mon cher?» Überlegte ich. «Vielleicht ein zehnmal.» «Und ich… einmal! Trotzdem habe ich sie erkannt, während du es nicht konntest.» «Sie ist so anders aus der Nähe», antwortete ich etwas zögernd. «Ach! Sacré!» rief Poirot aus. «Was hast du erwartet? Dass sie durch die Straßen Londons läuft mit einem Cowboy-Hut oder barfuß und mit Locken wie eine irische Landjungfrau? Du siehst immer nur das Nebensächliche!»