Eine amerikanische Imperium wird nicht existieren. Die Welt ist groß genug, vielfältig genug und dynamisch genug, um die Herrschaft einer einzigen Macht nicht zu akzeptieren. Die Untersuchung der demografischen und kulturellen, industriellen und monetären, ideologischen und militärischen Kräfte, die unseren Planeten transformieren, bestätigt nicht die heute gängige Ansicht von einem unantastbaren Amerika.
Emmanuel Todd gibt hier das realistischste Bild eines sehr großen Landes, dessen Macht unbestreitbar war, dessen relative Dekadenz jedoch unumkehrbar zu sein scheint. Die Vereinigten Staaten waren notwendig für das Gleichgewicht der Welt. Heute können sie ihren Lebensstandard nicht ohne Unterstützung des restlichen Globus aufrechterhalten.
Amerika, mit ihrem „theatralischen“ militärischen Aktivismus, der sich gegen unbedeutende Staaten richtet, versucht, ihren Rückzug zu verschleiern. Der Kampf gegen den Terrorismus, der Irak und die „Achse des Bösen“ sind nichts weiter als Vorwände. Amerika, da es nicht mehr die Macht hat, die großen wirtschaftlichen und strategischen Kräfte, die Europa und Russland, Japan und China sind, zu kontrollieren, wird diese letzte Runde im Spiel um die Weltherrschaft verlieren. Es wird wieder eine Großmacht unter anderen werden.
[Auszug aus dem Text auf der Rückseite der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Emmanuel Todd
- Verleger
- Kritiki
- Ursprünglicher Titel
- Après L' Empire - Essay über den Zerfall des amerikanischen Systems
- Untertitel
- Ein Essay über den Verfall des amerikanischen Systems
- Anzahl der Seiten
- 275
- Veröffentlichungsdatum
- 4/2003
- Veröffentlichungsdatum
- 2003
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Geopolitische Region
- Europa, USA, Naher Osten, Russland
- ISBN-13
- 9789602183007
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