Dieses Buch enthält gesammelte und überarbeitete einundfünfzig Buchrezensionen, die den Zeitraum von 1985 bis 1999 abdecken und den Verlauf der Theaterwissenschaft am Ende des 20. Jahrhunderts skizzieren.
Wissenschaften wie die Theaterwissenschaft, die ein komplexes Erkenntnisobjekt haben, benötigen von Natur aus eine Vielzahl von Methodologien und Erklärungsmodellen und sollten skeptisch gegenüber der Forderung nach einer einzigen Methode sein, die echte Lösungen für die Probleme der Analyse bieten kann.
Dies mag vielleicht die Lehre für die Zukunft sein, die aus diesem Buch hervorgeht. Denn - auf unterschiedlichen Wegen und auf verschiedene Weisen - konvergieren hierin die Entwicklungen im Bereich der theaterwissenschaftlichen Theorie, wie die Untersuchung der entsprechenden Literatur, sowohl griechischer als auch ausländischer, zeigt.
Die Infragestellung des Glaubens an eine einzige Theatertheorie wird von einer allgemeinen Skepsis abgelöst, die auch die Zersplitterung der Ansätze akzeptiert. Wir sprechen nun nicht mehr von einer, sondern von mehreren Theorien – vielleicht von vielen – nicht des „Theaters“, das nicht mehr als einheitliches Phänomen existiert, sondern des „Theatrale“, das ein bestimmendes Element verschiedener Ausdrücke ist, unter anderem auch des Theaters im herkömmlichen Sinne.
[Auszug aus dem Text auf der Rückseite der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Walter Puchner
- Verleger
- Patakis
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Die Entwicklungen in der Theaterwissenschaft am Ende des 20. Jahrhunderts
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 505
- Veröffentlichungsdatum
- 7/2003
- Veröffentlichungsdatum
- 2003
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Ja
- Themen
- Kino, Theater, Theorie & Kunstgeschichte
- ISBN-13
- 9789601608204
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