In dieser ex professo Analyse des Phänomens des islamischen Fundamentalismus im Nachbarland wird der Leser am Ende mit der Frage der europäischen Staatsbürgerschaft der Türkei konfrontiert, insbesondere in Form ihres Beitritts zur Europäischen Union, die vom Autor nicht besonders betrachtet wird, und das zu Recht, da eine solche Erwähnung, in dem Umfang, den die Reichweite der Problematik diktiert, die Balance der Studie stören würde.
Das Fazit, das der unmanipulierte Leser zieht, selbst derjenige, der nicht mit den Strömungen der europäischen Integration vertraut ist, ist, dass sich die Türkei zunehmend von ihrem 'europäischen Ziel' entfernt, mitgerissen vom Wind des islamischen Fundamentalismus. Das Problem liegt nicht im Bereich der Erweiterung des demokratischen Defizits der Türkei und der Rückständigkeit ihrer wirtschaftlichen Indikatoren, sondern in der breit gefächerten Abweichung ihrer kulturellen Werte von den entsprechenden europäischen.
Die Türkei ist nicht 'das einzige europäische Land des Nahen Ostens', wie ihre Freunde (Bernard Lewis) in der Vergangenheit behaupteten, sondern 'das einzige Nahostland in Europa', und daher wäre ihre aktive Teilnahme am europäischen Geschehen, dessen grundlegende Dimension ideologisch bleibt, eine tragische Antinomie.
Die Studie von Herrn I. Mazi lässt keinerlei Zweifel zu, selbst bei jenen, die es vorziehen, sich in die Behaglichkeit von Illusionen zu flüchten.
[Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]
Hersteller
- Autoren
- Ioannis Mazis, Ioannis TH. Mazis
- Verleger
- Proskinio
- Motiv
- Theologie & Dogma
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 626
- Sprache
- Griechisch
- Veröffentlichungsdatum
- 2000
- Abmessungen
- 18x25 cm
- Taschenformat
- Nein
- ISBN-13
- 9789607057532
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