Wissenschaftliche Bücher

Πάλι δικά μας, Folklore, Ideologie und die Entstehung des modernen Griechenlands

Autor: Michael Herzfeld

Für die Griechen stellt die Besessenheit des Westens mit dem Bild der klassischen Zivilisation ein schmerzhaftes Dilemma dar: Inwieweit sollten sie versuchen, den Ansprüchen gerecht zu werden? So oder...

Für die Griechen stellt die Besessenheit des Westens mit dem Bild der klassischen Zivilisation ein schmerzhaftes Dilemma dar: Inwieweit sollten sie versuchen, den Ansprüchen gerecht zu werden? So oder so gibt es zwei konkurrierende Auffassungen von Griechenland. Die eine, die „griechisch wirkende“, basiert auf dem angesammelten Material der europäischen...

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Für die Griechen stellt die Besessenheit des Westens mit dem Bild der klassischen Zivilisation ein schmerzhaftes Dilemma dar: Inwieweit sollten sie versuchen, den Ansprüchen gerecht zu werden? So oder so gibt es zwei konkurrierende Auffassungen von Griechenland. Die eine, die „griechisch wirkende“, basiert auf dem angesammelten Material der europäischen Wissenschaft und richtet sich an diejenigen, die die griechische Sache im Ausland unterstützt haben oder sie im Dienste der Interessen verschiedener Eliten in Anspruch genommen haben.

Die andere, die „romäische“, betrifft das Selbstbewusstsein, das Gefühl, das ein Grieche hat, was es praktisch bedeutet, Grieche zu sein. Es handelt sich dabei nicht so sehr um eine Unterscheidung zwischen „Idealisierung“ und „Realität“, sondern um einen Gegensatz zwischen zwei „Realitäten“, zwei historischen und kulturellen Konstruktionen der Hellenität.

Um ihren Konflikt zu beleuchten, analysiert Michael Herzfeld ihn in all seinen Facetten – ethnografisch, linguistisch, historisch, literarisch – ohne den Urhebern bösen Willen zuzuschreiben. Zentrales Thema der Studie ist, auf welche Weise ein Gefühl nationaler Identität im neu gegründeten griechischen Staat konstruiert wurde, insbesondere der Einfluss konkurrierender Ideologien auf die Auswahl des entsprechenden ethnologischen Materials.

Es handelt sich daher um eine Geschichte der Geschichte, aber auch um eine Ethnografie der Kulturtheorie. [Auszug aus dem Text auf dem Rücken des Buches]

Hersteller

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Spezifikationen

Spezifikationen

Autor
Michael Herzfeld
Verleger
Alexandreia
Ursprünglicher Titel
Unseres noch einmal. Folklore, Ideologie und die Entstehung des modernen Griechenlands
Typ
Anthropologie - Ethnologie, Soziologie, Volkskunde, Kultur
Sprache
Griechisch
Untertitel
Folklore, Ideologie und die Entstehung des modernen Griechenlands
Umschlag
Weich
Anzahl der Seiten
303
Veröffentlichungsdatum
10/2010
Veröffentlichungsdatum
2010
Abmessungen
14x21 cm
ISBN-13
9789602212394

Wichtige Informationen

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Für die Griechen stellt die Besessenheit des Westens mit dem Bild der klassischen Zivilisation ein schmerzhaftes Dilemma dar: Inwieweit sollten sie versuchen, den Ansprüchen gerecht zu werden? So oder so gibt es zwei konkurrierende Auffassungen von Griechenland. Die eine, die „griechisch wirkende“, basiert auf dem angesammelten Material der europäischen Wissenschaft und richtet sich an diejenigen, die die griechische Sache im Ausland unterstützt haben oder sie im Dienste der Interessen verschiedener Eliten in Anspruch genommen haben.

Die andere, die „romäische“, betrifft das Selbstbewusstsein, das Gefühl, das ein Grieche hat, was es praktisch bedeutet, Grieche zu sein. Es handelt sich dabei nicht so sehr um eine Unterscheidung zwischen „Idealisierung“ und „Realität“, sondern um einen Gegensatz zwischen zwei „Realitäten“, zwei historischen und kulturellen Konstruktionen der Hellenität.

Um ihren Konflikt zu beleuchten, analysiert Michael Herzfeld ihn in all seinen Facetten – ethnografisch, linguistisch, historisch, literarisch – ohne den Urhebern bösen Willen zuzuschreiben. Zentrales Thema der Studie ist, auf welche Weise ein Gefühl nationaler Identität im neu gegründeten griechischen Staat konstruiert wurde, insbesondere der Einfluss konkurrierender Ideologien auf die Auswahl des entsprechenden ethnologischen Materials.

Es handelt sich daher um eine Geschichte der Geschichte, aber auch um eine Ethnografie der Kulturtheorie. [Auszug aus dem Text auf dem Rücken des Buches]

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Michael Herzfeld
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Alexandreia
Ursprünglicher Titel
Unseres noch einmal. Folklore, Ideologie und die Entstehung des modernen Griechenlands
Typ
Anthropologie - Ethnologie, Soziologie, Volkskunde, Kultur
Sprache
Griechisch
Untertitel
Folklore, Ideologie und die Entstehung des modernen Griechenlands
Umschlag
Weich
Anzahl der Seiten
303
Veröffentlichungsdatum
10/2010
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2010
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14x21 cm
ISBN-13
9789602212394

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