Im Frühling 1953 "bot" der griechische Premierminister Alexandros Papagos dem Präsidenten der Vereinigten Staaten militärische Stützpunkte "überall im griechischen Gebiet" an. Vier Jahre später kam der amerikanische Gesandte in Athen zu dem Schluss, dass die griechische Führung klare Distanz zur "de facto 'amerikanischen' Politik" der vorherigen Jahre nahm.
Wenig später machte Konstantinos Karamanlis selbst der amerikanischen Botschaft Vorwürfe hinsichtlich des plötzlichen Falls seiner Regierung. Im Sommer 1961 jedoch schien Griechenland in den Augen der Amerikaner wieder "wie ein gutes Revolver", bereit, in den Wettstreit zwischen Ost und West einzugreifen.
In einer Zeit, in der sich Spannungen plötzlich mit internationaler Stagnation abwechselten, hatte Griechenland, wie auch in Zukunft, Schwierigkeiten, mit seinen Alliierten Schritt zu halten. Der Sturm um Zypern und der verzweifelte Versuch, aus der wirtschaftlichen Stagnation auszubrechen, trieben viele Griechen dazu, Lösungen jenseits der einseitigen Bindung an die Vereinigten Staaten zu suchen.
Washington hingegen war zu sehr mit dem Verlauf des Kalten Krieges beschäftigt, um rechtzeitig auf das Bedürfnis nach einer ausgewogeneren Beziehung zu Athen zu reagieren. Ohne das breitere internationale Umfeld zu ignorieren, bringt diese Studie neue Erkenntnisse ans Licht, die die dynamische Entwicklung einer de facto asymmetrischen Beziehung widerspiegeln.
[Auszug aus dem Text auf der Rückseite der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Giannis D. Stefanidis
- Verleger
- Patakis
- Untertitel
- Die Vereinigten Staaten und Griechenland im Kalten Krieg, 1953-1961
- Anzahl der Seiten
- 362
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2002
- Veröffentlichungsdatum
- 2002
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Geopolitische Region
- Europa
- ISBN-13
- 9789601605531
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