Der New Yorker Soziologe Richard Sennett erklärte auf einer Konferenz am Tag nach dem Golfkrieg, die das Thema „Amerika der Franzosen“ hatte, dass „Antiamerikanismus bedeutet, die Amerikaner mehr zu verabscheuen, als nötig ist“. Der Band präsentiert eine vielschichtige Untersuchung dieses Begriffs, der eher subjektiv als wissenschaftlich ist.
Die historischen, ideologischen, kulturellen und filmischen Ausprägungen des Antiamerikanismus stellen eine qualvolle Liebesgeschichte dar, die oft in eine Hassbeziehung umschlägt. Jede „große“ Kultur und jede „große“ Nation wurde im Verlauf der Geschichte dualistisch und mit gemischten Gefühlen betrachtet: Liebe und Hass, Staunen und Ablehnung.
Was genau bezeichnet man jedoch als Antiamerikanismus? Was sind die Grenzen? Wann wird es zur Krankheit? Warum neigt die Linke dazu, sich durch ihre negativen Gefühle gegenüber allem Amerikanischen zu definieren? Und schließlich, was tun die Amerikaner, um so bitterböse Feinde zu schaffen?
Dieses Buch stellt einige Fragen zur Kunst, Feinde zu machen, sowie zur harten Mühe, sie zu halten und zu vermehren. In einer Zeit, in der Europa daran interessiert ist, sich zu vereinen, wie einst die Vereinigten Staaten von Amerika, sind diese Überlegungen aktueller denn je.
[Auszug aus dem Text auf dem Buchrücken der Ausgabe]
Hersteller
- Verleger
- Patakis
- Ursprünglicher Titel
- L'Antiamerikanismus=Antiamerikanismus im In- und Ausland
- Untertitel
- Anweisungen für den Gebrauch: Tagungsband der Konferenz vom 26. bis 27. März 1999
- Anzahl der Seiten
- 339
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2002
- Veröffentlichungsdatum
- 2002
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Geopolitische Region
- Europa, USA
- ISBN-13
- 9789601605883
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