„Der `Epitaphios` ist ein prägnantes Beispiel für Fanatismus. Diese Rede des Perikles ist zusammen mit ihrer Harmonie eine Predigt der Leidenschaft, die mit Schmerz und Tod, aber auch mit dem Gefühl der Überlegenheit einhergeht.
So sehr wir auch nur spekulieren können über den Grad von Thukydides' Beteiligung im Rahmen des `Epitaphios`, können wir dennoch darüber nachdenken, dass der Historiker im Schatten des großen Politikers und Redners steht, als dieser den `Epitaphios`, ein Denkmal der Tugend und des Mutes, sprach.
Es muss festgestellt werden, dass Thukydides sich von den politischen Lagern und Ideologien fernhält. Er übt jedoch gnadenlose Kritik an den Demokraten für ihre Fehler und Abweichungen von den Regeln der echten Demokratie, die Perikles lobt, während er gleichzeitig die Oligarchie und deren Anhänger anklagt, insbesondere diejenigen, die während des Peloponnesischen Krieges eine Rolle in der politischen Landschaft spielten.
Die Objektivität des Historikers ist eine seiner Tugenden. Einige unbedeutende Abweichungen seinerseits negieren die Regel nicht. Seine Objektivität im Umgang mit den Ereignissen der Geschichte ist seine Stärke. Er kritisiert das Recht des Stärkeren und den Einsatz von Gewalt.“
[Auszug aus einem Präsentationstext des Verlags oder der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- THoukydidis
- Verleger
- Zitros
- Genre
- Antike griechische Literatur
- Umschlag
- Gebundene Ausgabe
- Anzahl der Seiten
- 417
- Veröffentlichungsdatum
- 5/2002
- Veröffentlichungsdatum
- 2002
- Abmessungen
- 13x17 cm
- Sprache
- Griechisch
- Originaltext
- Nein
- Klassische Literaturbücher
- Nein
- Zweisprachige Ausgabe
- Ja
- ISBN-13
- 9789607760760
Wichtige Informationen
Spezifikationen werden von offiziellen Hersteller-Websites gesammelt. Bitte überprüfen Sie die Spezifikationen, bevor Sie Ihren endgültigen Kauf tätigen. Wenn Sie ein Problem bemerken, können Sie melden Sie es hier