In diesem Roman betont Hesse erneut, dass die Idee einer tieferen Einheit aller Wesen die einzige Doktrin ist, die er akzeptiert. Aber diese Einheit ist eine Synthese, die nur durch die Versöhnung der Gegensätze erreicht werden kann.
Dieser dialektische Weg dominiert in „Die Freunde“, in „Demian“ und in all seinen großen Romanen. In „Die Freunde“ sind die Helden gezwungen, die Werte, die sie genährt haben, in Frage zu stellen und letztlich abzulehnen, um ein neues Bewusstsein zu entwickeln.
Sie haben jedoch die Entschuldigung der Jugend, und Hesse erkennt ihnen das an. Und hier, wie auch in seinen Essays, setzt der deutsche Schriftsteller dem Militarismus seinen Pazifismus, dem Nationalismus seinen Internationalismus, der europäischen Kultur seine Ideen für eine Weltkultur, den religiösen Dogmen seinen Glauben an eine universelle Religion entgegen.
Dennoch erkennt der Leser in seinen Gedanken die Zweifel, ob die Ideale jemals verwirklicht werden. Es bedarf Mut, um eine neue Welt zu schaffen. Die Älteren sehen ihre Welt bedroht und zerschlagen daher die Neuerer, die Jungen.
[Ausschnitt aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Hermann Hesse
- Verleger
- Zacharopoulos S. I.
- Ursprünglicher Titel
- Originaltitel
- Verlage
- Zacharopoulos S. I.
- Typ
- Klassische Literatur
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 131
- Veröffentlichungsdatum
- 2001
- Abmessungen
- 12x17 cm
- ISBN-13
- 9789602086186
Wichtige Informationen
Spezifikationen werden von offiziellen Hersteller-Websites gesammelt. Bitte überprüfen Sie die Spezifikationen, bevor Sie Ihren endgültigen Kauf tätigen. Wenn Sie ein Problem bemerken, können Sie melden Sie es hier