Als es in den 1930er Jahren zum ersten Mal in Paris veröffentlicht wurde, sorgte "Der Kokain-Roman" in russischen Einwandererkreisen für einen Skandal, vielleicht nicht so sehr wegen seines Themas, sondern wegen der Art und Weise, wie der Autor es angeht.
Der Roman spielt während der Adoleszenz des Erzählers, vom Ersten Weltkrieg bis kurz nach der russischen Revolution. Aber der historische Kontext fehlt tatsächlich. Die Schüler fühlen ihre Herzen vor Jugendlichkeit anschwellen und mit zwei Rubel in der Tasche streifen sie durch die Straßen auf der Suche nach leidenschaftlicher Liebe, gleichgültig gegenüber der brodelnden Revolution um sie herum. Vadim ist hart, launisch, egoistisch. Eines Nachts taucht er in Sonias blauen Blick ein, furchtlos und unbewaffnet, und riskiert, sich selbst zu verlieren. Auf der Reise vom wahren Glück ins künstliche Paradies wird Vadim bald Kokain entdecken, "leicht wie Magie". Und hier werden alle Abenteuer der Jugend zusammenbrechen.
Aber der Autor ist nicht da, um die Kontroverse zu beantworten. Niemand hat jemals den mysteriösen Herrn M. Aggeev in Frankreich getroffen, aber die Information, dass einige ihn woanders gesehen haben könnten, blieb reine Spekulation. Bis heute wissen wir tatsächlich nichts über den Mann, der "Der Kokain-Roman" geschrieben hat. Wie auch immer, wer auch immer M. Aggeev war, er hat uns ein aufregendes Buch hinterlassen.
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