Viele Eltern haben den Eindruck, dass ihre Kinder trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in einer immer fremder und unvorhersehbarer werdenden Welt wehrlos sind. Alles scheint jetzt fließend zu sein. Das Bildungssystem, Institutionen, Wertesysteme - alles, was gestern noch fest schien, ist jetzt in einem Maße erschüttert, dass wir uns nicht mehr trauen, dem morgigen Tag ins Auge zu sehen.
Unter diesen Bedingungen haben die Dinge, die wir unseren Kindern vermitteln wollen, noch irgendeinen Wert? Was ist der Sinn, den Faden der Übertragung zwischen Eltern und Kindern aufrechtzuerhalten, wenn morgen voraussichtlich radikal anders sein wird als heute? Welche Rolle spielen Institutionen wie Familie und Bildungssystem?
Zwei Sozialwissenschaften scheinen sich besonders mit diesen Fragen zu befassen: Psychologie und Geschichte. Die Psychologie betrachtet das Thema aus der Perspektive des Individuums und der Beziehungen zwischen Kindern und Eltern, die von den frühesten Momenten des Lebens an aufgebaut werden. Die Geschichte hingegen richtet ihren Blick auf die sozialen Parameter des Problems und bietet die Perspektive von Zeit und Erinnerung. Ein Psychoanalytiker und Professor für Psychiatrie, Philippe Jeammet, ein anerkannter Experte für Adoleszenz, und ein Historiker für Zeitgeschichte, Marc Ferro, der untersucht hat, wie Geschichte Kindern erzählt wird, bringen ihre Erfahrungen ein und tauschen ihre Ansichten über Fragen der Bildung und der Übertragung von Werten und Wissen von Generation zu Generation aus.
Hersteller
- Autoren
- Marc Ferro, Philippe Jeammet
- Verleger
- Metaichmio
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 240
- Veröffentlichungsdatum
- 2/2002
- Veröffentlichungsdatum
- 2002
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Serie
- -
- ISBN-13
- 9789603753117
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