Europa im zwanzigsten Jahrhundert hat bewiesen, dass es nicht die natürliche Heimat der Freiheit und der Demokratie war, sondern vielmehr eine albtraumhafte Werkstatt sozialen und politischen Experimentierens. Dort hat es sich durch Krieg, Revolution, wirtschaftlichen und ideologischen Wettstreit vielfach selbst gestürzt und neu gestaltet.
Faschismus und Kommunismus traten so als Alternativen zur Demokratie auf und zogen Intellektuelle und Massen an, dank der dynamischen Wege, mit denen sie die Herausforderungen der modernen Welt angingen.
Bis 1940 hatten die meisten Europäer die demokratische Regierungsform satt, und die Zukunft Europas lag in den Händen Hitlers. Nur die Niederlage der nationalsozialistischen Neuen Ordnung gab der Demokratie eine zweite Chance, und nur die Überlegenheit des Kapitalismus über den Kommunismus sicherte ihren Triumph 1989.
Von einer Küste zur anderen durchzieht Mazower den Kontinent, von Westeuropa bis Russland und den Balkan (und tatsächlich mit ungewöhnlich dichten Verweisen auf Griechenland), und zeigt dessen Verstrickung in einen wechselhaften Kampf zwischen Toleranz und ethnischer Auslöschung, imperialen Ambitionen und nationaler Selbstbestimmung, der belasteten Vergangenheit und der ungewissen Zukunft einer sich ständig weiterentwickelnden Europäischen Union.
Hersteller
- Autor
- Mark Mazower
- Verleger
- Alexandreia
- Skroutz Buchpreise 2025
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- Tastaturen
- Akademisch
- Motiv
- Weltgeschichte, Geschichte Europas
- Zeitraum
- Zweiter Weltkrieg
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 461
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2022
- Veröffentlichungsdatum
- 2022
- Abmessungen
- 18x25 cm
- ISBN-13
- 9789602212233
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