Das Buch der griechisch-amerikanischen Thea Halo, "Not Even My Name", hat in Amerika großen Erfolg erzielt. Die Autorin zeichnet die wahre Geschichte ihrer Mutter auf, die im Alter von 10 Jahren aus den griechischen Dörfern des Pontus entwurzelt wurde, miterlebte, wie ihre Familienmitglieder während der Todesmärsche in Anatolien nacheinander starben, und von einer armenischen Familie in Diyarbakir im Südosten der Türkei auf wundersame Weise gerettet wurde. Im Alter von 15 Jahren wurde sie mit einem assyrischen Einwanderer in Amerika verheiratet und kam in die USA, wo sie bis heute lebt.
Sano Halo war eines der tausenden Kinder, die während des griechischen Völkermords im Osten während der von den Kemalisten organisierten Todesmärsche in der zweiten Phase des Völkermords verloren gingen. Ihre Familie, wie die gesamte griechische Gemeinde von Saint Anthony von Giresun sowie benachbarte Dörfer, wurde ins Landesinnere Anatoliens vertrieben. Als zehnjähriges Mädchen fand sie sich in Kurdistan wieder und schließlich allein in Aleppo, Syrien, wo sie von einer assyrischen Familie aufgenommen wurde. Sie heiratete einen Assyrer, mit dem sie 1925 über den Libanon nach Amerika emigrierte.
Im Rahmen der Veranstaltungen zur Vorstellung der griechischen Ausgabe reisten die Autorin und ihre Mutter Sano im Alter von 91 Jahren von New York nach Griechenland. Die damals neunzigjährige Sano besuchte zum ersten Mal ihre Heimat. Das Zeugnisbuch erzielte in Amerika besonderen Erfolg, da die amerikanische Öffentlichkeit zum ersten Mal die Gelegenheit hatte, die Geschichte des pontischen Hellenismus kennenzulernen, ein Kapitel der Geschichte, das der breiten Öffentlichkeit unbekannt war. Die Autorin und ihre Mutter haben an unzähligen Veranstaltungen in Amerika teilgenommen, und der Gouverneur von New York, George Pataki, zeichnete die neunzigjährige Sano für ihren Mut und ihre Vision aus. Sano Halo verstarb 2014 im Alter von 105 Jahren.
Die Veröffentlichung dieses Buches trug zur Bekanntmachung unbekannter historischer Ereignisse bei. Darüber hinaus wurde in Amerika zum ersten Mal in einer Publikation, die nicht aus der griechisch-amerikanischen Gemeinschaft stammte, offen über die genozidalen Politiken der türkischen Regierungen gesprochen. Obwohl es hauptsächlich auf den Völkermord am pontischen Hellenismus Bezug nimmt, wird auch ausführlich auf den Völkermord an allen christlichen Bevölkerungen Kleinasiens und Anatoliens eingegangen.
Hersteller
- Autor
- Thea Halo
- Verleger
- Ekdoseis Govosti
- Ursprünglicher Titel
- Nicht einmal mein Name
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 491
- Tastaturen
- Zeugnis
- Zeitraum
- Altertum-Mittelalter, Flüchtlinge, Migranten, Gesellschaftliche Themen
- Eigenschaft
- Politiker
- Veröffentlichungsdatum
- 2001
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789602708668
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